HGHB II
Mit einem Sieg gegen Laternenträger Quickborn holten wir uns den dritten Tabellenplatz
zurück, da sich das THB bei der Red/Blue-Reserve tags darauf eine ziemliche Klatsche abholte. Wir waren zumindest
in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft in einer mit gerade mal zwei Zeitstrafen (davon eine wegen falscher Tonart)
überaus fairen Partie. Nach der dramatischen Qualifikation der ersten Herren für die neue Oberliga reicht also am
letzten Spieltag ein Punkt für den Aufstieg.
Vor dem Barmbeker Heimspieltag, bzw. währenddessen erlebte der Konjunktiv eine neue Renaissance bezüglich der Möglichkeiten,
was denn nun aus den Ruinen der Hamburger Oberliga auferstünde. So wurden munter die Punkte zwischen X Teams hin- und hergeschoben
und die vielen Mannschaften auf die beiden neuen Ligen verteilt. Da waren Fantasie und Mathematik kaum Grenzen gesetzt und so
amüsierte manch einer sich mit den spektakulärsten Konstellationen aus Hut und Ärmel.
Etwas außen vor war dabei allerdings der Gast aus Quickborn. Für die ging nach oben definitiv nix mehr, selbst im Falle einer
Siegesserie. Für uns war einiges drin: Ginge im Anschluß das Spiel der ersten Herren verloren hätten wir durch einen Sieg reelle
Chancen auf den Aufstieg nur gehabt haben können. Nun war der Siegfall aber dann doch wahrscheinlicher und so wäre dann, falls Quickborn
nach zunächst angezogener Handbremse in der zweiten Halbzeit in Fahrt käme und gegen unsere erlahmende Gegenwehr uneinholbar davonzöge,
ebenfalls noch die Qualifikation drin, ob die anderen Teams gewännen oder verlören, verschöbe die Entscheidung dann nur auf den letzten Spieltag.
Leicht zu erkennen: eine vertretbare Ausgangslage also. Es kam dann aber genau andersrum, bzw. gleich in Bezug auf die erste, dafür Glückwunsch
von unserer Seite. Die sind nun ohne Konjunktiv auch nächstes Jahr Oberliga-Teilnehmer und für uns wäre der Weg in die Stadtliga frei, zumindest
die Relegation haben wir sicher, selbst wenn wir unseren zweiten diesbezüglichen Matchball gegen Blankenese verspielten. Es wäre auch eine
Überraschung, wenn die das letzte Saisonspiel abschenkten. Wir stellen uns also auf eine enge Begegnung ein, in der wir am Schluß hoffentlich
die Nase vorn haben, schließlich gäbe es in diesem Fall etwas zu feiern. Zur Not auch am Sonntag. Für mitgereisten Barmbeker Anhang
gibt's übrigens kaltes Buffet aus Flaschen.
Wir sehen uns.
Barmbeks Zweite
Tore: Philipp, Marc (jw. 6), Simon (4), Bumse, MichBau, Sönke, Senator (jw. 3), Max (2), Herr Schiebel, Guido (jw. 1)
im Tor: Casparow (27)
Liste der Torschützen